Höllisches Pfingsten

Höllisches Pfingsten

Zum zehnten Mal das Fest Höllisches Pfingsten in Obereisenheim

 

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Vor zehn Jahren hat der Winzerverein aus den verschiedensten Gründen ein über Jahren gut funktionierendes mehrere Tage dauerndes Fest mit großem Festzelt und großen Musikkapellen aufgelassen. Damals haben Monika und Klaus Jung vom Weingut Jung und Günther Riegler vom Weingut Riegler die Chance beim Schopf gepackt und sind spontan in die Veranstaltung eingesprungen. Doch nach ein paar Jahren hat Riegler sich aus dieser Partnerschaft herausgenommen und die Veranstaltung der Familie Jung überlassen. Seit dieser Zeit hält sie alljährlich das Dreitagefest zu Pfingsten ab. Dass

zur Veranstaltungsvorbereitung alle in der Familie alle Hände voll zu tun haben, versteht sich von selbst.

 

Von Anfang an galt für Klaus Jung, dass neben den Weinen auch Speisen mitangeboten werden müssen. So konnten die Gäste auch in diesem Jahr neben den leckeren dreiundzwanzig (23) Weinen, darunter acht (8) Rotweine aus den Jahrgängen 2015 bis 2017 aus dem eigenen Keller auch verschiedene Speisen auswählen. Denn neben einem Fischstand mit frisch gegrillten Makrelen ist auch ein Fleischstand mit auf dem Platz, sodass der Gast zwischen verschiedenen kleinen oder großen Angeboten seine Essenswünsche befriedigen konnte. In jüngster Zeit hat zudem die Tanzgruppe „Chicas“ vom SCO (Sport-Club-Obereisenheim) die Kaffee- und Kuchentheke übernommen und damit gibt es ein Rundumangebot für die Besucher des Festes.    

 

Am ersten Abend genossen die Gäste bei lauen sommerlichen Temperaturen und der Musik von Sammy und am Sonntag mit dem Duo Schlawiner unten dem grünen Blätterdach der Bäume vor der Winzerhalle den Samstagabend. Und zur Überraschung kam die Winzertochter und Weinprinzessin Mariola mit dem Akkordeon auf den Platz, um die Gäste zu unterhalten. Daneben kam auch die Symbolfigur, der Teufel alias Heribert Prust an der Seite der Prinzessin mit auf den Festplatz und beide gingen von Tisch zu Tisch und begrüßten ganz persönlich ihre Gäste.

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Klaus Jung: „Die Anfangsjahre waren für uns, die nie zuvor ein so großes Fest organisiert hatten, schon eine echte Herausforderung. Doch über die Jahre hat sich einiges eingespielt. Aber es gab auch Jahre, in denen das Wetter kalt und naß war und wir auf unserer Waren buchstäblich sitzen geblieben sind. Ja, das ist halt das Unternehmer- Risiko. Doch in diesem Jahr läuft’s nicht nur wegen den angenehmen sommerlichen Temperaturen sondern auch, und da sind wir besonders stolz wegen unserer liebreizenden Tochter und Weinprinzessin Mariola gut. Denn sie mag es gern, über den Wein zu reden. Dann erzählt sie den Gästen von den verschiedenen Weinsorten, der Farbe bis zum Geschmack auch die verschiedenen Nuancen der Jahrgänge. Zudem hat sie auch ein großes Repertoire an kleinen Geschichten parat, die sie gerne erzählt. Und noch eine Besonderheit hat sie parat. Denn je nach Lust und Laune spielt sie schon mal auf dem Akkordeon und zur Freude der Gäste einige Lieder. Halt ein echter Schatz, unsere Prinzessin“. 

Obereisenheim, 19.05.2018 / Rainer Weis